Woraus besteht der Waldboden? Wie macht man Luft sichtbar? Warum brennt Feuer? Und welche Tiere leben am Weiher?

Zusammen mit den angehenden Naturpädagoginnen Simone Kleiber und Nathalie Bossi organisierte der Verein für die Schuljugend dieses Jahr den ersten Herbstferien-Plausch in Birsfelden. Während vier Tagen waren acht Schülerinnen und Schüler im Hardwald unterwegs. Gemeinsam erlebten und erforschten sie dort die vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft.

Dank der grossen Unterstützung des Revierförsters Christian Kleiber kann die Gruppe an optimalen Standorten ihre Waldtage verbringen – für jede Wettersituation ist vorgesorgt. Die Kinder versuchen Feuer zu machen wie in der Urzeit und Üben sich im Funken schlagen. Auch der Waldboden wird ausgiebig erforscht: Regenwürmer, Tausendfüsser und verschiedene Pilze werden entdeckt und es entstehen zwei ausgeklügelte Waldkugelbahnen. Am Weiher entdecken die Kinder Wasserläufer, Kreuzspinne und Schlammschnecke. Judith Roth vom Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden erzählt allerhand Wissenswertes über sie. Nach der erfolgreichen Rettung der Mosaikjungfer-Libelle, welche in den Teich geflogen ist, können die Kinder diese sogar auf ihrem Finger halten. Riesige Seifenblasen entstehen, als die Gruppe versucht Luft einzufangen. Es wird gesägt, geklettert, gegraben, gebaut, gespielt und über dem Feuer feine Waldgerichte gekocht. Zwerge, Flosse und Pfeilbogen-Sammlungen entstehen aus Waldmaterial. Die Zeit verfliegt viel zu schnell und die Kinder sind sich einig, dass das Spiel „Schitli um“ in diesen Tagen eindeutig zu kurz gekommen ist.

Ein Mädchen meint zum Schluss: „Bald werde ich wieder hier her kommen.“ „Und ich habe meinen Lieblingsort gefunden!“ sagt ein Knabe.